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Küchenchef Urs Keller
Rezepte von Urs Keller

Weizenkeim-Gnocchi mit Spinat und Hüttenkäse

Es gibt praktisch unzählige Rezepte für die kleinen Teigklösse, Nocken oder Nockerln in der süddeutschen, österreichischen, slowakischen, ungarischen und slowenischen Küche. International am bekanntesten und beliebtesten sind allerdings wohl die italienischen Gnocchi. Im Rezept von Küchenchef Urs Keller treten sie als Hauptgang auf und werden mit Spinat und Hüttenkäse kombiniert. Das Gericht schmeckt nicht nur toll, sondern ist auch praktisch: Die Gnocchi können problemlos vorproduziert und eingefroren werden. Beachten: Beim Aufkochen eingefrorener Gnocchi im kochenden Salzwasser verlängert sich die Kochzeit um 1 bis 2 Minuten.

 

 

Zutaten (für 4 Personen) 

 

400 gKartoffeln in der Schale (mehlig kochend)
2 StückEier
50 gWeissmehl
100 gWeizenkeimlinge
Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss
120 gfrischer Blattspinat
200 gHüttenkäse
100 g Vollrahm
50 gButter

 

 

Zubereitung

 

Kartoffeln in Salzwasser garen, bis sie weich sind.

Kartoffeln schälen und pürieren (wie für Kartoffelpüree).

Eier und Gewürze unter die Masse ziehen und abkühlen lassen.

Weissmehl und Weizenkeimlinge unter die Masse geben und zu dünnen Rollen formen (1,5cm Durchmesser).

Die Gnocchi mit einem scharfen Messer auf Mehl oder Speisestärke schneiden (2cm Länge) und auf einem gemehlten Blech kühl und zugedeckt lagern.

Einen Kochtopf mit Salzwasser (3-5 Liter) zum Sieden bringen.

Den Spinat gut unter fliessendem Wasser waschen.

Butter in einer Bratpfanne erwärmen.

Gnocchi im Salzwasser ca. 5 Minuten simmern lassen, abtropfen und zur Butter zugeben.

Gnocchi kurz in der Butter schwenken, den gewaschenen Spinat dazugeben und nochmals schwenken.

Rahm beigeben und unter leichtem Köcheln einreduzieren.

Je nach Bedarf nachwürzen, anrichten und den Hüttenkäse darüber geben.

 

 




Rezeptarchiv


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Seit 2001 leitet Küchenchef Urs Keller die Kongresshaus-Gastronomie mit den beiden Restaurants Intermezzo und Brasserie sowie dem Eventcatering. Seine internationale Laufbahn wurde mit Gault-Millau-Punkten gekrönt und auch sein hiesiges Wirken ist mehrfach ausgezeichnet und mit Mitgliedschaften in renommierten Gastronomievereinigungen wie der «Chaîne des Rôtisseurs» und der «Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch» belohnt worden.