Facettenreicher Auftakt

Das Kongresshaus und die Tonhalle Zürich sind offiziell eröffnet! Mit Stil und Charme gehen die Eröffnungstage «See you am See» über die Bühne. Sie ermöglichen vielen Interessierten, das aufgefrischte Gebäudeensemble lustvoll zu erkunden.

Zwei volle Tage lang präsentieren sich das Kongresshaus und die Tonhalle Zürich für rund 5000 Gäste. Facettenreich schöpfen Mitwirkende aus dem Vollen, an allen Ecken und Enden herzliche Gastfreundschaft. Da: Vier Musiker stimmen gerade ihre Saiteninstrumente und stimmen an, eine Besucherin wiegt ihr Baby im Walzer-Takt. Selbst der ältere Herr mit Gehhilfe läuft im Takt.

Pinker Pfad durchs Haus

Dort: Schon lockt der pinke Teppich weiter in die Grosse Tonhalle hinein. Angeregt tuscheln Besuchende über die Farbe der Säulen, legen den Kopf in den Nacken und bestimmen die Komponisten im Deckengemälde. Die Orchesterbestuhlung füllt sich, aber nicht mit Musikerinnen, sondern für einmal mit Publikum, das über den Audioguide Hintergrundinformationen zum Saal geniesst.

«Wie die Besucherinnen und Besucher wieder ankommen und sich mit den Räumen identifizieren, ist fantastisch.»

Friedemann Dürrschnabel, Leitender Orchestertechniker, Tonhalle-Orchester Zürich

Emotionale Rückkehr

Für viele der Gäste weckt die Grosse Tonhalle Erinnerungen und Emotionen. Friedemann Dürrschnabel, Leitender Orchestertechniker beobachtet das Geschehen. «Wie die Besucherinnen und Besucher wieder ankommen und sich mit dem Raum identifizieren, ist fantastisch.» Eine junge Familie betritt die Tonhalle durch eine Seitentür, der Junge wispert nervös: «Hier dürfen wir nicht durch.» Doch, er darf! Aufmunternd nickt ihm eine Mitarbeiterin zu. Warum sind er und seine Familie hier? «Wir beide sind Architekten», erzählt seine Mutter, «jetzt durch dieses Haus zu gehen, ist für uns wahnsinnig interessant.»

Wirkungsvoller Kongresssaal

Da drüben: Schon lockt die schönste Terrasse von Zürich nach draussen. Soeben fährt die Säntis im Hafen ein, über dem Horizont türmen sich hohe Wolken. «Wir haben in der Zeitung entdeckt, dass dieser Anlass stattfindet und uns sofort Tickets reserviert, weil wir so gerne in die Tonhalle gehen», erzählt eine Frau. Ihr Mann ergänzt: «Zudem haben wir Familienmitglieder, die als Restauratoren mitgewirkt haben.» Alleine, paarweise, in kleinen Gruppen schweifen die Gäste von der Tonhalle über die Terrasse in das Kongressvestibül und den Kongresssaal hinein. Hier läuft ein Video der Opening Night mit einer Review über wichtige Anlässe. Der Sound klingt mächtig, auch der leere Saal entfaltet seine Wirkung.

Das Haus für alle

Schwer auszumachen, welche Zielgruppe sich an diesem prächtigen Wochenende für die Wiedereröffnung interessiert: Jung und Alt, Familien und Singles, Musikinteressierte, Architekturgeeks und Involvierte, die ihre Angehörigen und Freunde herumführen. Angesprochen von «See you am See» fühlen sich all diejenigen, die die Wiedereröffnung ermöglicht haben.

Behind the scenes

Vom Foyer führt die stolze Doppeltreppe wieder zurück ins Erdgeschoss. Landi-Stühle in lockeren Gruppen erinnern an die Anfänge des Kongresshauses. Nach den grossformatig in Szene gesetzten Sälen im Obergeschoss wird es hier ruhiger: Das Erdgeschoss ermöglicht präzise Einblicke «behind the scenes» in die Grossküche und das Energiekonzept und bietet Informationen von Hochbaudepartement der Stadt Zürich und der kantonalen Denkmalpflege.

Lust auf Mehr

Der Rundgang ist an seinem Ende, das Kongresshaus und die Tonhalle Zürich stehen am Neuanfang. Noch bleibt Zeit für einen Hamburger im Food Village. «See you am See» hat ein Erkunden des Hauses in eigenem Tempo ermöglicht, gekonnte Akzente gesetzt, Hand geboten zu einer fundierten Auseinandersetzung mit der Weiterentwicklung des Hauses und vor allem eins gemacht: Lust auf Mehr.

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